Thirdface
Heimatstadt: Nashville, Tennessee
Genre: Hardcore
Für Fans von: Converge, Fucked & Bound, I Hate Sally
Kathryn Edwards klingt wütend, schmerzgepeinigt, wenn sie keifend die Worte hervorwürgt. Thirdface, ihre Band, spielt Hardcore der kathartischen, fiesen Sorte. 2018 erschien das Demo der vierköpfigen Band aus der Country-Metropole Nashville, am 5. März soll nun mit “Do It With A Smile” endlich das Debütalbum erscheinen – von dem es unten bereits “Villain!” zu hören gibt. Darin schreit Edwards gegen die repressiven Mächte in unserer Gesellschaft an. Dafür lässt sich Edwards unter anderem von Horror und Science-Fiction oder – im Fall von “Villains!” – von der Anime-Serie “Fist Of The North Star” inspirieren, um am Ende auf weltliche Missstände hinzuweisen.
Stream: Thirdface – “Villains!”
Stream: Thirdface – “Grasping At The Root”
Stream: Thirdface – “Legendary Suffering”
Temple Fang
Heimat: Amsterdam, Niederlande
Genre: Psychedelic, Heavy Rock, Spacerock
Für Fans von: Hawkwind, U.S. Christmas, Death Alley
Ex-Mitglieder der Psych-Doom-Band Mühr und der ehemalige Bassist von Death Alley, Dennis Duijnhouwer, haben sich vor einiger Zeit zusammengetan, um mit Temple Fang eine jammende Spacerock-Fantasie auszuleben. Anstatt ins Studio zu gehen und Songs aufzunehmen, debütiert die Band im Juni 2020 lieber mit dem Album “Live At Merleyn”, aufgezeichnet auf einer Club-Bühne in Nijmegen. Dabei sind zwei 20-minütige Stücke herausgekommen, die organisch und psychedelisch den Raum füllen. Beim renommierten Roadburn Festival haben sie bereits 2019 gespielt, auf dem Eurosonic/Noorderslag erst vor einigen Tagen. Bei letzterem ist es für Temple Fang natürlich schwer, sich innerhalb einer Viertelstunde als das Psych-Monster zu präsentieren, das sie live sind.
Stream: Temple Fang – “Live At Merleyn”
Video: Temple Fang – “Live At Melkweg”
Borts
Heimatstadt: Salisbury, UK
Genre: Pop-Punk
Für Fans von: Blink-182, Frank Turner, Pup
Mit dem ersten Song ihrer im Oktober 2020 erschienenen “EP 1” führen Borts ein wenig in die Irre. “The Nurse” ist Indiefolk mit britischem Anstrich, Streichern, Glockenspiel – und erst ab 1:53 kommt der punkige Ausbruch für einige Sekunden, um in ein Stadion-Oh-oh-oh überzugehen. So klingt das Trio in seinen anderen Songs nicht. Die machen mehr Tempo, orientieren sich an US-Pop-Punk, wenn man Salisbury im Südwesten Englands auch nicht aus der Band herausbekommt. Mittlerweile gibt’s mit “Get Sold” auch schon wieder einen neuen Song. Die bisherigen Stücke vereint sollen dann das Debütalbum ergeben, was für 2021 geplant ist.