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Draußen! Neue Alben von Jack White, Ghost, Smile And Burn und mehr

Draußen!

Die Alben der Woche
Freitag ist Plattentag – und wir stellen euch wie gewohnt die wichtigsten Neuerscheinungen der Woche vor. Mit Jack White, Ghost, Smile And Burn, Blur, Cults, Crack Cloud, Coughin’ Vicars, Wand und Pohl.
Freitag ist Plattentag

Album der Woche: Jack White – “No Name”

Jack White (Foto: David James Swanson)
Jack White (Foto: David James Swanson)

Jack White lässt Kund:innen im Third-Man-Records-Store eine weiße Platte mit dem Aufdruck „No Name“ zu ihren Einkäufen in die Tasche stecken. Schnell stellt sich heraus: Es ist sein neues Soloalbum, das er damit, ohne auch nur einen Cent zu kassieren, mit der Welt teilt. Auch neben dem etwas ungewöhnlichen Release kann das Album glänzen: White zeigt mal wieedr, was er an der Gitarre kann und klingt so roh und verzerrt wie zuletzt mit den The White Stripes.

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Ghost – “Rite Here, Rite Now (Original Motion Picture Soundtrack)”

ghost rite here rite now soundtrack cover

Ghost haben Ende Juni ihren Spielfilm “Rite Here, Rite Now” veröffentlicht, nun gibt es den Soundtrack zum Nachhören. Es handelt sich um ein Best-of der Heavy-Metal-Band inklusive dem neuen Song „The Future Is A Foreign Land“. In der Band-eigenen Timeline entstand der Song 1969 und besingt die fernen Jahre 1984 und 2024.

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Smile And Burn – “Seid ihr stolz auf mich?”

Smile And Burn Seid ihr stolz auf mich Cover

Auf ihrem neuen Album widmen sich Smile And Burn Depression und Familientraumata. Statt wie in “Besser sein als jetzt” ihrer Wut freien Lauf zu lassen, zeigen sie sich aber gefühlvoller. Die Frage, ob sie im Punk den Weg für die Verarbeitung von Traumata ebnen oder doch eher nur in der Floskel-Schublade kramen, spaltet die Redaktion.

zum Vier-Ohren-Test


Blur – “Live At Wembley Stadium”

Blur Live At Wembley Stadium Cover

Während ihren Konzerten im Wembley-Stadion Anfang Juli 2023 haben Blur es geschafft eine energetische Show auf die Beine zu stellen. Dass sich die Stimmung nicht eins zu eins auf ein Album packen lässt, ist klar. Doch der Mehrwert dieses Livealbums lässt dank einiger Aussetzer zu wünschen übrig.

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Cults – “To The Ghosts”

Cults To The Ghosts Cover

Wo das Debütalbum “Cults” (2011) noch eine gute Indiepop-Platte war, lässt das fünfte Album von Cults den Ideenreichtum etwas vermissen. Mit “To The Ghosts” wird das Duo verträumter und trifft musikalische Entscheidungen, die eher Geschmackssache sind. Einige tiefergehende Songs werten das Album aber auf.

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Crack Cloud – “Red Mile”

Crack Cloud Red Mile CoverCrack Cloud aus Kanada spielen auf ihrem dritten Album virtuos mit verschiedenen Stilen auf einem Punk-Fundament. “Red Mile” setzt ihre Entwicklung fort, ohne das Kollektiv neu zu erfinden und zeigt dennoch ihre Punk-Ursprünge schemenhaft, besonders im Gesang. Der wilde Mix aus (Post-)Punk, Artrock und Kammerpop macht dabei den stilbewussten Reiz aus.

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Coughin’ Vicars – “Curses & Prayers”

coughin' vicars curses prayers cover

Coughin’ Vicars machen es mit ihrem Album “Curses & Prayers” schwer, sie in ein Genre einzuordnen, denn die Band wechselt atmosphärisch zwischen Post-Punk, New Wave, Death Punk und Goth – je nach Song. Ein cleverer Ritt durch alle Spielarten düsteren Rocks, der von einer Band gespielt wird, die macht, worauf sie gerade Bock hat.

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Wand – “Vertigo”

Wand Vertigo Cover“Vertigo” erklingt feiner und komplexer, als es der fuzzy Garagensound der Anfangstage von Wand aus Kalifornien tat. Gitarrenwände, sorgsam komponierte Drones und Feedbacks, sowie Streicher und ein prominenter Kontrabass führen zu Genrebrüchen. Wand klingen nun eher nach Jazzfolk als nach ihren verrauchten Kelleranfängen.

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Pohl – “Mysteries”

pohl mysteries cover

Das Duo Pohl erforscht mit großen Gitarrenwänden und mächtigen Grooves die Soundlandschaft zwischen Post-Metal, Sludge und Drone. Obwohl ihre Debüt-EP vor zwölf Jahren erschien, bleibt ihr nervöses LoFi-Gewalze weitgehend unverändert, auch wenn ihr Sound jetzt fülliger ist. Ergänzt wird das Ganze von Zitat-Samples und hymnischen Melodien.

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Texte von Bea Gottwald und Hannah Rosenthal


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