Doch nackte Zahlen – so blendend sie auch sind – erklären nicht allein, warum wir Casper als ersten HipHop-Künstler seit fast 20 Jahren auf unseren Titel geholt haben. Vielmehr ist uns seit langem kein so musikbegeisterter und zugleich erfolgreicher Typ untergekommen wie er. Gerade nach einem offen-ausführlichen Interview, wie es Matthias Möde für die Coverstory in Berlin führte, kann man nicht anders, als es Casper zu gönnen, dass sich derzeit alles in Gold verwandelt, was er anfasst.
Ein Zufall ist das alles natürlich nicht – Zufälle sind nicht vorgesehen im System Casper. Matthias blickt für euch hinter die Kulissen seiner Berliner Homebase, die DIY atmet und Majorpower lebt. Casper hat die Hand in den Sternen, aber er ist dafür nicht abgehoben: Ich stehe nicht morgens in meinem 25-Quadratmeter-WG-Zimmer und denke: Boah, ich bin ein Superstar. Ihr seht schon, es gibt einiges zu bereden mit dem Rapper der Stunde.
Und wo wir schon dabei waren: Einen Mitschnitt seines furiosen Konzerts im Berliner Magnet Anfang September haben wir auch für euch. Auf CD, exklusiv in VISIONS 247, ab Mittwoch im Handel. Wir erklären die Casper-Festwoche für eröffnet.