Zuletzt sah es eher düster bei Garbage aus: Die Hüftverletzung von Frontsängerin Shirley Manson, die zur Absage der letzten Tourdaten ihrer ersten Europatournee seit einigen Jahren führte, und auch das zuletzt erschienene Album “No Gods No Masters”, welches eher von einer dunkleren Soundästhetik geprägt war, tragen zu dem Eindruck bei.
Jetzt soll sich das aber ändern. Zumindest, wenn man Manson glaubt, wenn sie über die neue Platte der Alt-Rock-Lieblinge spricht. “Unser letztes Album war extrem unverblümt. Es entstand aus Frustration und Empörung”, erklärt Manson. “Bei dieser neuen Platte fühlte ich jedoch den Zwang, eine andere Art von Energie zu entwickeln. Eine konstruktivere Energie. Ich hatte diese Vision von uns, wie wir mit Suchscheinwerfern aus dem Untergrund auftauchen und uns in Richtung Zukunft bewegen. Auf der Suche nach Leben, auf der Suche nach Liebe, auf der Suche nach all den guten Dingen in der Welt, die im Moment so wenig vertreten zu sein scheinen.”
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“Let All That We Imagine Be The Light” soll trotzdem charakteristisch nach der Band klingen. Mit großen, kantigen Gitarren, präzise treibenden Beats und cineastische Klangwelten. Produzent und Schlagzeuger Butch Vig erklärt dazu: “Wir haben auf dem Album viele analoge Synthesizer und Sounddesigns verwendet, da sie zu der dystopischen Stimmung, die wir alle erlebten, zu passen schienen […] Aber wir wollten auf jeden Fall, dass die Platte etwas Hoffnung und Licht enthält, um das Gefühl zu vermitteln, dass die Menschen die Macht haben.”
In den nächsten Wochen soll es dann auch die erste Hörprobe geben. Das ganze Album ist ab dem 30. Mai verfügbar und kann hier bereits vorbestellt werden. Das Album wurde von der Band und ihrem langjährigen Tontechniker Billy Bush produziert.
Garbage – “Let All That We Imagine Be The Light”
01. “There’s No Future In Optimism”
02. “Chinese Fire Horse”
03. “Hold”
04. “Have We Met (The Void)”
05. “Sisyphus”
06. “Radical”
07. “Love To Give”
08. “Get Out My Face AKA Bad Kitty”
09. “R U Happy Now”
10. “The Day That I Met God”