Sucht man im Internet nach 1984, findet man zu aller erst etwas über George Orwells weltberühmten Roman und den gleichnamigen Film. Man muss schon ein wenig Geduld haben, bis man anhand dieser Suche auf die MySpace-Seite der Band stößt. Trotz des entliehenen Namens haben es die drei Franzosen (noch) nicht auf Seite eins geschafft.
Doch Etienne Nicolini, Bruno Pelgatti und Thomas Figenwald strengen sich an und machen dies auch ziemlich geschickt: Der Bandname gibt vor, was man auf ihrem Debüt hören kann. Wave trifft Pop und etwas Rock'n'Roll. Die drei haben anscheinend mit Vorliebe The Cure, Bauhaus oder Joy Division gehört. Dennoch finden sich auf ‘Open Jail’ genügend eigene Ansätze – äußerst passend zur grassierenden 80er-Revival-Welle, die seit geraumer Zeit durch Clubs und Konzerthallen schwappt.
Einen eigenen Eindruck könnt ihr anhand des kompletten Albumstreams gewinnen:
Wer den Wave-Pop von 1984 gerne live erleben möchte, hat dazu im November Gelegenheit, wenn die Franzosen im Vorprogramm von Blood Red Shoes in deutschen Clubs spielen werden. Bis dahin ist noch genügend Zeit, die Plattenrezension in VISIONS Nr. 188 zu lesen und an unserer Verlosung von drei ‘Open Jail’-Exemplaren teilzunehmen.