Weder Veränderung noch Stagnation. Doomrock á la Crowbar as usual.
Es gibt eine Menge Bands, denen man so wenig Weiterentwicklung vorwerfen würde. Denn man kann sich natürlich berechtigter Weise fragen, warum der Freund des doomlastigen Metals sich auch noch das siebte Studioalbum der Institution aus New Orleans neben die anderen ins Regal stellen soll. Neben unverdrossenem Fantum dürfte der gewichtigste Grund wohl Kirk Windstein heißen. Der (auch) stimmlich unglaublich korpulente Sänger schafft es schon beim gewaltigen und sehr hymnischen Opener “The Lasting Dose”, den Hörer wie selten zuvor zu fesseln. Es gibt sehr wenig Sänger, die ähnlich intensiv und packend Leiden, Zorn und Kälte ausdrücken können, und Kirk hat seine stimmlichen Fähigkeiten nach dem letzten Album “Equilibrium” noch einmal verbessert. Natürlich begründet nicht nur der Gesang die Qualität von “Sonic Excess…”, auch die überzeugende Riffarbeit und der massive Schlagzeugsound sprechen für sich, wie etwa bei “Awakening” oder “It Pours From Me”. Empfehlenswert – zumindest für Crowbar-Fans….
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